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Dr. med. M. & R. Nuwayhid
Die Informationen auf der Seite Hyperhidrose-Behandlung beruhen auf aktuellen medizinischen Standards und wurden durch Dr. med. Marwan Nuwayhid und Dr. med. Rima Nuwayhid vor der Veröffentlichung geprüft.
Was versteht man unter einer Hyperhidrose?
Schwitzen ist für den Menschen natürlich und dient der Regulierung der Körpertemperatur. Doch manche Menschen schwitzen deutlich stärker als der Durchschnitt und mehr als zur körpereigenen Klimaanlage benötigt wird. Dieses krankhaft übermäßige Schwitzen, ohne erkennbaren Auslöser wie Hitze oder körperliche Betätigung, wird als Hyperhidrose bezeichnet.
Eine Behandlung der Hyperhidrose kann hier Abhilfe schaffen.
Was sind die Ursachen für Hyperhidrose?
Die Ursache für starkes übermäßiges Schwitzen ist nicht etwa eine erhöhte Anzahl an Schweißdrüsen, sondern es findet eine Überproduktion an Schweiß in den vorhandenen Schweißdrüsen statt. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben.
Primäre Hyperhidrose
Bei der primären Hyperhidrose gibt es keinen erkennbaren Grund für die Überproduktion. Meist tritt diese in der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter an einzelnen Körperstellen wie Achseln, Händen, Gesicht, Leistengegend auf und verschwindet mit zunehmendem Alter. Die Symptome dabei sind nasse Körperstellen und unangenehmer Schweißgeruch. Die primäre Hyperhidrose kann genetisch angelegt sein.
Sekundäre Hyperhidrose
Bei der sekundären Hyperhidrose liegen gesundheitliche und krankheitsbedingte Ursachen für die übermäßige Schweißproduktion vor. Sie können auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Schilddrüsenhormonen, Antidepressiva, Betablocker, etc. auftreten.
Eine Schilddrüsenüberfunktion, Erkältung, Grippe, Herzrhythmusstörung, Blutarmut, Angsterkrankung kann mit einer sekundären Hyperhidrose einhergehen. In diesem Fall muss vor einer Behandlung erst die gesundheitliche Ursache geklärt werden.
Wie erkenne ich eine Hyperhidrose?
Bei einer Hyperhidrose ist das typischste Symptom das starke übermäßige Schwitzen in den betroffenen Regionen, auch ohne Sport, Hitze oder vermehrte Anstrengung. In Kombination mit Fieber, Kurzatmigkeit oder Ähnlichem ist von einer sekundären, d.h. krankheitsbedingten Hyperhidrose und dem krankhaften Schwitzen die Rede.
Am häufigsten tritt die Hyperhidrose unter den Achseln und/oder an den Händen und Füßen auf.
Hyperhidrose: Welche Behandlungsmethoden gibt es?
Zur Behandlung der Hyperhidrose gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden, die nicht operativer oder operativer Natur sind.
Bei den nicht operativen Methoden geht es um eine Hemmung der Schweißdrüsen und damit die Regulation dieser. Wohingegen bei den operativen Methoden die Schweißdrüsen entfernt bzw. reduziert werden.
Gibt es Alternativen zur Behandlung mit Botox?
Die Behandlung bei übermäßigem Schwitzen mit Botulinumtoxin ist eine gute Behandlungsmöglichkeit, um das Schwitzen temporär und mittelfristig zu reduzieren.
Eine dauerhafte Reduktion des übermäßigen Schwitzens kann entweder durch eine erfolgreiche RF-Microneedling Behandlung bei Hyperhidrosis erreicht werden oder durch ein operatives Absaugen der Schweißdrüsen dicht unter der Haut der Achselhöhlen erfolgen.
Beim Zweiten werden über zwei bis drei kleine Einstiche am Arm, ähnlich wie bei der Fettabsaugung, feinste Kanülen eingeführt werden, um die im Fettgewebe eingebetteten Drüsen zu entfernen.
Die Schweißdrüsenentfernung dauert zirka 40 Minuten und wird ambulant im Dämmerschlaf durchgeführt. Die dauerhaften Erfolgschancen dieses Eingriffs liegen bei zirka 80 Prozent und bestehen in einer Normalisierung der Schweißabsonderung bis hin zur völligen Trockenheit der behandelten Zone.
Wie läuft eine Hyperhidrosebehandlung in der Lanuwa Aesthetik Klinik ab?
Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox)
Bei der Behandlung bei Hyperhidrosis mit Botolinumtoxin wird zunächst der zu behandelnde Bereich gereinigt und desinfiziert. Anschließend werden die zu unterspritzenden Punkte eingezeichnet. Das Botulinumtoxin (Botox) wird dann in verdünnter Form mit einer spitzen Kanüle unter die entsprechende Hautstellen gebracht. Der Wirkstoff wird dabei punktuell und gleichmäßig verteilt.
Hier hemmt er die Schweißproduktion, indem er die Schweißdrüsen hemmt.
RF-Microneedling bei Hyperhidrosis
Hier werden die Schweißdrüsen durch die abgegebenen Wärmeimpulse dauerhaft zerstört. Bei dieser Behandlung werden die Achseln bei Bedarf zuvor mit einem Betäubungsmittel lokal betäubt. Anschließend werden die zu behandelnden Stellen mit dem Radiofrequenz-Microneedling Gerät behandelt.
Für ein zufriedenstellendes und langanhaltendes Ergebnis empfehlen wir, zwei bis vier Behandlungen im Abstand von maximal drei Wochen durchzuführen.
Ihre Spezialisten für Hyperhidrose-Behandlungen in Leipzig
In der LANUWA Aesthetik Klinik bieten wir Ihnen langjährige Erfahrung und höchste Expertise bei der Behandlung von übermäßigem Schwitzen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch beraten wir Sie gern zu der für Sie passenden Behandlungsmethode.

Dr. med. Marwan Nuwayhid
Facharzt für Gynäkologie & Experte für ästhetische Chirurgie

Dr. med. Rima Nuwayhid
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie & Oberärztin am Universitätsklinikum Leipzig
Zwei Generationen Expertise – Vater und Tochter für Ihre Schönheit
Kosten einer Hyperhidrosebehandlung in Leipzig
Was kostet die Behandlung einer Hyperhidrose?
Eine Behandlung bei Hyperhidrosis mit dem Radiofrequenz-Microneedling kostet pro Sitzung 450 Euro. Eine Preisstaffelung für mehrere Sitzungen ist möglich.
Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin wird je nach Körperstatur und zu behandelndem Areal eine andere Menge des Wirkstoffes benötigt. Die Kosten für eine Behandlung beginnen ab 350 Euro pro Seite. Patienten von normaler Statur können mit diesem Preis rechnen.
Können die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden?
Wir arbeiten nicht mit Krankenkassen zusammen, sodass die Kosten für eine Behandlung bei Hyperhidrose komplett selbst getragen werden müssen.
Wann tritt die Wirkung ein und wie lange hält das Ergebnis?
Nach etwa fünf bis sieben Tagen entfaltet sich die Wirkung der Behandlung. Es ist mit einer geringeren Schweißproduktion zu rechnen. Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin hält das Ergebnis je nach Aktivitätslevel und Stoffwechsel drei bis neun Monate. Einige Patienten berichten, dass sie ein Jahr nach der Behandlung noch etwas vom Ergebnis spüren. Danach wird eine erneute Behandlung empfohlen.
Bei der Behandlung mit dem Radiofrequenz-Microneedling kann je nach Konstitution und Ausprägung der Schweißdrüsen eine dauerhafte Wirkung erzielt werden. Nach zwei bis drei Sitzungen kann in der Regel eine deutliche Verminderung des Schwitzens festgestellt werden.
Was verringert die Wirkungsdauer einer Hyperhidrosebehandlung mit Botox?
Je nach Körperkonstitution und Lebensstil variiert die Wirkungsdauer einer Hyperhidrosebehandlung mit Botulinumtoxin. Patienten, die sich regelmäßig stark körperlich anstrengen oder viel Sport machen (vor allem Krafttraining), bauen das Botulinumtoxin schneller ab. Damit ist mit einer niedrigeren Wirkungsdauer zu rechnen.
Welche Risiken birgt die Behandlung einer Hyperhidrose?
Nach der Behandlung bei Hyperhidrose mit Botulinumtoxin und dem Radiofrequenz-Microneedling kann es zu kleineren Schwellungen oder Rötungen im behandelten Areal kommen. In seltenen Fällen entstehen winzige Einblutungen, die aussehen wie blaue Flecke. Bei mangelnder Hygiene können Entzündungen, in seltenen Fällen Herpesbefall, Narbenwucherung und Pigmentstörungen auftreten.
Bei einem persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie ausführlich über alle Risiken und die einzelnen Behandlungsmethoden.
Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?
Mindestens eine Woche vor der Behandlung sollte auf die Einnahme von Blutverdünnern verzichtet werden. Bis 48 Stunden nach der Behandlung soll auf Cremes und Seifen an den behandelten Stellen verzichtet werden, auch das Auftragen von Deodorant soll frühestens nach 48 Stunden erfolgen. Bis sechs Wochen nach dem RF-Needling sollte auf eine direkte Sonneneinstrahlung verzichtet werden.












